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- 7.3.2012: Initiatoren der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Mensch haben sich hohe Ziele gesteckt!
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Archive für 16.12.2010
Unser BLOG findet nach wie vor beachtliches Interesse bei unseren Besuchern!
16.12.2010 von Moderator.
Im November haben 2762 Besucher 6621 Seiten aufgerufen. Dies entspricht 2,39 Seiten pro Besuch und wir können davon ausgehen, dass unsere LeserInnen regelmäßig unseren BLOG virtuell besuchen.
Dies freut uns besonders, haben wir doch – soweit ersichtlich – bisher den einzigen kontinuierlich gepflegten BLOG zur „ärztlichen Suizidbeihilfe“ eingerichtet, mit dem wir zur weiteren Diskussion anregen wollen.
Hierbei ist evident, dass zunehmend auch die Charta zur Betreuung schwersterkrankter und sterbender Menschen in den Mittelpunkt gerückt ist und wir uns freilich nicht scheuen, auch diesbezüglich Kritik anzumelden, mag es auch nicht dem Mainstream entsprechen. Gleichwohl verbleibt es einstweilen dabei, dass die Initiatoren der Charta der ihnen zukommenden Argumentationslasten bisher nicht in einem ausreichenden Umfang nachgekommen sind und zwar insbesondere im Hinblick auf die Bewertung des Selbstbestimmungsrechts der schwersterkrankten und sterbenden Menschen.
Insbesondere mag die Frage beantwortet werden, wie die Palliativmedizin mit den Patienten umzugehen gedenkt, die trotz eines Aufklärungsgesprächs und eines einfühlsamen Dialogs zwischen den Akteuren mit ihren Patienten an ihrem frei verantwortlichen Sterbewunsch festhalten wollen?
Wenn ein frei verantwortliches Sterben im Sinne einer palliativmedizinischen Ethik nicht gewünscht ist, sollte dies auch so deutlich erklärt werden, zumal dann nach Alternativen gesucht werden kann. Die „Würde“ des schwersterkrankten und sterbenden Menschen wird bei einer dauerhaften Negierung des frei verantwortlichen Sterbewunsches letztlich nur zum Teil gewahrt und es fragt sich, an wen diese Patienten sich dann in der Folge wenden sollen.
Den Initiatoren der Charta bleibt es freilich anheim gestellt, ggf. sich aktiv an dem BLOG zu beteiligen und ggf. dort ihre Kommentare einzustellen.
„Beredtes Schweigen“ hilft auf Dauer nicht weiter und wir vom IQB werden auch weiterhin „unbequeme Fragen“ stellen.
Lutz Barth
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